Finanzielle Ausstattung und Zukunft der Landesmuseen: Pantazis und Schütze nehmen Wissenschafts- und Finanzministerium in die Pflicht

 
 

Die Braunschweiger SPD fordert eine stärkere Unterstützung der 3 Landesmuseen.

 

„Sowohl das Niedersächsische Wissenschafts-, als auch das Finanzministerium stehen in der Pflicht, die Ausstattung der Museen deutlich zu verbessern“, erklärt Dr. Christos Pantazis, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzender der SPD Braunschweig, nach einem Gespräch mit Dr. Heike Pöppelmann, Leiterin des Landesmuseums am Burgplatz, Professor Jochen Luckhardt, Leiter des Herzog Anton Ulrich-Museums und Professor Dr. Ulrich Joger, Leiter des Naturhistorischen Museums.

„Mit Blick auf die Haushaltsmittel für Kulturbelange ist Niedersachsen leider nur Durchschnitt. Und das wirkt sich zwangsläufig auch auf die alltägliche Arbeit und die zukünftigen Perspektiven der Museen aus.“

Mit Blick auf das in Braunschweig ansässige Landesmuseum am Burgplatz appelliert Pantazis ferner an das Wissenschaftsministerium, den von der damaligen rot-grünen Landesregierung festgeschriebenen Renovierungstermin im kommenden Jahr dringend einzuhalten: „Der Baustart im Jahr 2019 muss gehalten werden. Hier dürfen dem Museum keine Steine in den Weg gelegt werden“, sagt Pantazis unmissverständlich und verweist auf die von Rot-Grün umgesetzte Kernsanierung des Herzog Anton Ulrich-Museums und die Umbauten am Naturhistorischen Museum, die die nun anstehende Realisierung des Mineralienkabinetts erst ermöglicht haben. „Die Maßnahmen waren dringend nötig und haben beiden Museen einen enormen Schub gegeben“, so Pantazis. Dies sei nun auch für das Landesmuseum am Burgplatz dringend erforderlich - andererseits sei nicht sichergestellt, dass das
Landesmuseum sein hohes Niveau der bisher gezeigten Ausstellungen weiter erreichen kann.

Zurückzuführen sei die besorgniserregende finanzielle Situation der 3 Landesmuseen laut Annette Schütze, Mitglied im Niedersächsischen Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, auf mehrere Faktoren: „Die stetig steigenden Sach- und Energiekosten müssen mit den dafür nötigen Mitteln versehen werden, hier muss eine Anpassung erfolgen. Dazu müssen die Museen ihrem Digitalisierungsauftrag nachkommen und vermehrt in die technische Infrastruktur investieren, was deutlich höhere Finanzmittel für die Wartung und Instandhaltung zwingend erforderlich macht“, so die Fachpolitikerin. Sie fordert daher: „Es muss genügend Geld vorhanden sein, damit Ausstellungen, Projekte und Aktionen realisiert werden können. Denn die Situation ist absurd: Wir messen die Museen oft an ihrer Besucherzahl und gleichzeitig besitzen diese nicht ausreichend finanzielle Mittel, um ihren Aufgaben angemessen nachkommen zu können.“

Pantazis und Schütze sind sich folglich darüber einig, dass sowohl das Ministerium für Wissenschaft und Kultur als auch das Finanzministerium hier gegensteuern und die Grundlage dafür schaffen müssen, dass die 3 Landesmuseen zukünftig und verstetigt finanziell deutlich besser ausgestattet werden – so wie es die CDU im Koalitionsvertrag auch mitunterzeichnet hat.


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