450.000 Zugkilometer mehr pro Jahr, Halbstundentakt nach Hannover: SPD-Initiative für höhere Nahverkehrsmittel trägt Früchte

 
 

Die millionenschwere Anhebung der Regionalisierungsmittel für den öffentlichen Personennahverkehr in der Region trägt weiter Früchte. „Nachdem schon zum Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember signifikante Verbesserungen im Fahrplanangebot auf der Schiene und den Regiobuslinien eingetreten sind, holt der Regionalverband im Dezember 2018 zu einem weiteren großen Wurf aus:

 

Einem Halbstundentakt zwischen Braunschweig und Hannover zwischen Montag und Samstag“, freut sich Julia Retzlaff, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Regionalverband Braunschweig (RGB). Eine entsprechende Vorlage soll im RGB-Ausschuss für Regionalverkehr am Mittwoch, 21. Februar verabschiedet werden.

Möglich wird die Verbesserung des Fahrplanangebots durch eine Mittelerhöhung der damaligen rot-grünen Landesregierung: „Durch gemeinsamen Einsatz ist es gelungen, überfällige Landesmittel in Höhe von jährlich über 25 Millionen Euro in die Region Braunschweig zu holen“, erklärt Dr. Christos Pantazis MdL, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. „Was sich zunächst als sehr theoretisches Zahlenwerk anhörte, wird nun greifbar: Halbstundentakte zwischen Braunschweig und Hannover und letzte Verbindungen zwischen beiden Städten um 2.20 Uhr ab Braunschweig bzw. 3.15 Uhr ab Hannover. Damit vernetzen wir beide Metropolen optimal und bieten den Pendlern eine wirklich attraktive Alternative zur Autofahrt auf der chronisch überlasteten A2.“ Auch die Zwischenhalte wie Peine oder Vechelde würden durch die bessere Anbindung mitprofitieren.

Christoph Bratmann MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Brauschweig, hebt in diesem Zusammenhang auch den Erfolg der schon umgesetzten Fahrplanverbesserungen hervor: „Bisher nutzen fast 20.000 Fahrgäste täglich die Strecke von Braunschweig nach Hannover, was nicht nur die Straßen entlastet, sondern auch umweltfreundlich ist.“ Entsprechend wichtig sei es, dass auch weitere Netze, wie die Anbindung in den Harz über Wolfenbüttel oder nach Salzgitter ebenfalls zum Fahrplanwechsel 2018 weiter ausgebaut werden sollen. Auch der bereits seit langem angestrebte Stundentakt nach Gifhorn ist ab Juni 2019 vorgesehen. „Insgesamt wachsen die mehrgefahrenen Zugkilometer in der Region so um stattliche 450.000 Kilometer pro Jahr“, so Bratmann.


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